WESTERN POTASH ERHÄLT ENDGÜLTIGEN TECHNISCHEN BERICHT FÜR DIE PILOTANLAGE IM PROJEKT MILESTONE

Vancouver BC – Western Potash Corp. (WPX: TSX) (FWB: AHE) („Western“ oder das „Unternehmen“) freut sich, bekanntzugeben, dass seine hundertprozentige Tochter, Milestone Potash Corp. (MPC), den endgültigen technischen Bericht für das geplante Pilotanlagenprojekt (das „Pilotprojekt“) erhalten hat. Der Bericht wurde von Amec Foster Wheeler, das für alle oberirdischen Einrichtungen am Standort verantwortlich zeichnete, Agapito Associates Inc. („Agapito“), das für den Abbau zuständig war, und Milestone Potash Corp., das für alle Versorgungsdienste außerhalb des Projektgeländes, Genehmigungen und Anstellungen Verantwortung trug, verfasst.

Die Koordinierung sämtlicher Projektschnittstellen erfolgte durch Amec Foster Wheeler.

Wie in einer Pressemeldung des Unternehmens vom 21. April 2016 gemeldet wurde, dient der Bericht der Erarbeitung eines vollständigen Spektrums an Ingenieur- und Beschaffungsdienstleistungen und der Anfertigung einer Schätzung des Investitions- und Betriebsaufwands auf „Class 3“-Niveau (Konfidenz +/- 10 %) im Vorfeld von Westerns endgültiger Entscheidung über den Bau des Pilotprojekts. Hierzu gehören Prozessablaufdiagramme, Standortpläne, Spezifikationen, Datenblätter und Detailzeichnungen. Diese sind so weit geplant und entwickelt, dass Auftragserteilungen und Vertragsabschlüsse möglich sind.

Die Pilotanlage hat eine Auslegungskapazität von 146.000 Tonnen Kali pro Jahr, die mittels horizontaler Förderung in den Prairie-Evaporitschichten gewonnen werden. Der Abbauplan beruht auf dem Konzept der selektiven unterirdischen Solung, wobei das Lösemittel nahezu vollständig mit Natriumchlorid und teilweise mit Kaliumchlorid gesättigt ist. Zu den Vorteilen des selektiven Solungsverfahrens gehören im Vergleich zum konventionellen Solungsbau ein geringerer Investitions- und Betriebsaufwand. Darüber hinaus hat dieses Verfahren niedrigere Umweltauswirkungen und verbraucht weniger Wasser als die konventionelle Solung. Überdies fallen keine Saltzrückständen an. Die Ergebnisse des Pilotprojekts werden zur Prüfung der Machbarkeit des Baus und Betriebs einer größeren selektiven Solungsmine herangezogen.

Der Investitionsaufwand für die Planung, den Bau und die Inbetriebnahme des Pilotprojekts beträgt dem Bericht zufolge insgesamt 88,3 Millionen kanadischen Dollar (CAD) (4. Quartal 2016), was einer Kapitalintensität von 604 CAD pro Tonne entspricht. Der Betrag von 88,3 Millionen CAD umfasst die Kosten zur Umsetzung des Projekts im Rahmen eines EPCM-Auftrags und erfüllt die „Class 3“-Anforderungen der American Association of Cost Engineering (AACE) mit einer Genauigkeit von +/- 10 %. In diesem EPCM-Szenario würde das Unternehmen sämtliche Risiken für Kostensteigerungen (Owner’s Cost Risk), die die Rücklagen überschreiten,  übernehmen.

Die Betriebsaufwandschätzung für das Pilotprojekt wurde von Amec Foster Wheeler in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen angefertigt. Der Betriebsaufwand (Anlagenstandort) wird auf 82,39 CAD pro Tonne Produkt geschätzt. Diese Schätzung sind keine Kosten für den Transport und die Lieferung an den Kunden enthalten.

MPC arbeitet an der Optimierung des Plans zur Umsetzung des Projekts und bemüht sich weiter um die Minderung potenzieller Risiken in Verbindung mit dem Pilotprojekt. Das Management des Unternehmens wird zu gegebener Zeit auf Grundlage des optimierten Projektumsetzungsplans und der Senkung der potenziellen Risiken eine Investition vornehmen. Zu den möglichen Risiken gehören:

  • Niedriger als erwartete Kalipreise. Dies hat die größten Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts. ChinaBlue Chemical Ltd., einer größten Aktionäre von Western, hat zwar seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, unter bestimmten Bedingungen einen Kaufvertrag für sämtliche Erzeugnisse der Pilotanlage auzuhandel. MPC sondiert jedoch weiterhin andere Optionen für den Verkauf der Produkte außerhalb des chinesischen Markts.
  • Wasserversorgung des Pilotprojekts. Western hatte zuvor mit der Stadt Regina eine Vereinbarung über die Nutzung des aufbereiteten Abwassers als Brauchwasserquelle für einen konventionellen Solungsbetrieb mit einer Kapazität von 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr abgeschlossen. Das Unternehmen hält zwar an dieser Vereinbarung fest; das Pilotprojekt hat jedoch einen wesentlich geringeren Wasserverbrauch und der Bau einer Förderleitung für das Abwasser ist nicht kosteneffizient. MPC hat deshalb die Absicht, die Wasserversorgung des Pilotprojekts durch Grundwasser aus einem lokalen Tiefbrunnen - unterhalb etwaiger Trink- oder landwirtschaftlicher Wasserquellen - zu gewährleisten, ohne dass die Wassersicherheit für den Haus- oder Agrargebrauch beeinträchtigt wird.
  • Das von Agapito entwickelte numerische Kavernenmodell zeigte, dass die Solekonzentrationen in den späteren Phasen der Lebensdauer der Kavernen geringer als erwartet ausfallen könnten. Zur Aufrechterhaltung der Kaligewinnungsraten wurden zusätzliche Bohrungen geplant und die Bohrkosten im Rahmen der Schätzung des nachhaltigen Investitionsaufwands aktualisiert. Die tatsächlichen hydrodynamischen Bedingungen in den Kavernen wurden im Modell jedoch möglicherweise unterschätzt. Agapito führt derzeit weitere experimentelle Untersuchungen des Auflösungsverhaltens bei Einsatz von NaCl-gesättigten Lösungsmitteln durch, um die eigentlichen Förderungsbedingungen zu simulieren.
  • Straßensperrungen (wie etwa im Frühjahr üblich) schränken die Möglichkeit zum Auslieferung der Produkte vom Standort ein, was eine Stilllegung der Verarbeitungsanlage für einen Teil des Jahres zur Folge hat. MPC entwickelt Notfallpläne, um das Risiko in Verbindung mit eingeschränkter Produktlieferung aufgrund der Straßenzustände zu senken. Dies umfasst die Lagerung vor Ort und eine jährliche wartungsbedingte Schließung der Anlage während des Straßensperrungen im Frühjahr.

Geoffrey Chang, Chairman des Unternehmens, sagte hierzu: „Wir freuen uns über den Abschluss der technischen Planung. Hierbei konnte die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des horizontalen Bohrverfahrens, der selektiven unterirdischen Solung und des Einsatzes von Kristallisierungsbeckens nachgewiesen werden. Wir sind begeistert von der Möglichkeit, dieses revolutionäre neue Solungsverfahren nach Saskatchewan zu bringen.“

IM NAMEN DES BOARD OF DIRECTORS

„Geoffrey Chang“

Geoffrey Chang

Chairman

 

Qualifizierte Sachverständige

Der Inhalt dieser Pressemeldung wurde von Gregory F. Vogelsang, P.Eng., P.Geo., Projektleiter des Unternehmens, in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger im Sinne von NI 43-101 geprüft und freigegeben.

Die Leser werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das geplante Abbauverfahren, das potenzielle Produktionsprofil und der geplante Produktions- bzw. Abbauplan, auf die in dieser Meldung und in der Pilotstudie Bezug genommen wird, konzeptueller Art sind. Es besteht keine Gewissheit, dass ein potenzieller Laugungsbetrieb realisiert werden kann und eine Entscheidung zur Produktionsaufnahme gefällt werden wird.

Vorsorgliche Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen

Mit Ausnahme historischer Fakten im Zusammenhang mit dem Unternehmen gelten bestimmte Informationen in dieser Pressemeldung als „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der kanadischen Wertpapiergesetze. Zu den zukunftsgerichteten Informationen gehören unter anderem Aussagen in Zusammenhang mit der Veröffentlichung und den Ergebnissen des technischen Berichts. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf Meinungen und Schätzungen des Managements, die zum Datum solcher Aussagen Geltung haben, und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, aufgrund derer die eigentlichen Ergebnisse des Unternehmens wesentlich von den in zukunftsgerichteten Aussagen oder zukunftsgerichteten Informationen explizit oder implizit zum Ausdruck gebrachten Erwartungen abweichen könnten. Das Management des Unternehmens hat sich zwar bemüht, wichtige Faktoren, die eine solche Abweichung der eigentlichen Ergebnisse von jenen in den zukunftsgerichteten Informationen bewirken könnten, zu identifizieren; es kann jedoch andere Faktoren geben, die dazu führen könnten, dass die Ergebnisse nicht wie erwartet, geschätzt oder beabsichtigt ausfallen. Es kann nicht gewährleistet werden, dass sich solche Aussagen als wahrheitsgemäß erweisen werden, da die eigentlichen Ergebnisse und zukünftigen Ereignisse erheblich von den in solchen Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen abweichen könnten. Dementsprechend sollten sich Leser nicht vorbehaltlos auf zukunftsgerichtete Informationen verlassen. Das Unternehmen verpflichtet sich nicht, jegliche hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen zu aktualisieren; es sei denn, es wird von den geltenden Wertpapiergesetzen gefordert.