CEO Corner

Wie hoch ist der bis zur Produktionsaufnahme notwendige Betrag?

Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Größenordnungsstudie/Vormachbarkeitsphase, die die wirtschaftlichen Parameter für verschiedene in Betracht kommende Betriebsgrößen liefert. Je nach den Marktbedingungen und einer Kombination aus Eigen- und Fremdfinanzierung kann ein Projekt  dieser Art etwa 500 Millionen bis zwei Milliarden US-Dollar kosten. Viel hängt davon ab, wer das Bergwerk baut. Internationale Konzerne haben den finanziellen Spielraum für ein Bergwerk, das pro Jahr 2,0 Millionen Tonnen erzeugt. In diesem Fall würde der Betrag einige Milliarden US-Dollar betragen. Da die Erschließung eines Solungsbergwerks skalierbar ist, belaufen sich die derzeitigen Kostenschätzungen auf 900 bis 1000 US-Dollar pro Tonne.

Welche Vorteile hat der herkömmliche Bergbau?

Beim herkömmlichen Bergbau können etablierte Technologien und daher standardisierte Wirtschaftsmodelle eingesetzt werden.

Die Investitionskosten sind zwar höher als beim Solungsbergbau, aber in vielen Situationen können die Betriebskosten geringer sein, da Elektrizität die Hauptenergiequelle darstellt.
 

Welche Vorteile hat der Solungsbergbau?
Der Solungsbergbau hat viele Vorteile.

Es ist kostengünstiger, eine Reihe von Produktionsbohrungen niederzubringen als zwei herkömmliche Schächte zu bauen, die anfänglichen Entwicklungsarbeiten unter Tage durchzuführen und die Bergbauanlagen zu installieren.

Herkömmliche Kaliminen liefern große Mengen an Abraumsalzen, die gewöhnlich am Minenstandort angehäuft werden, da die Wiedereinfüllung des Salzes kostspielig und schwierig ist. Beim Solungsbergbau wird dieses Problem vermieden, da die Abraumschlämme wieder eingepumpt werden. Mit der fortwährenden Straffung der Umweltvorschriften ist dies ein klarer Vorteil für Solungsbergwerke.

Solungsbergwerke kämpfen nicht mit dem Problem des einfließenden Wassers, von dem herkömmliche Bergwerke bedroht sind.

Bei Solungsbergwerken können unregelmäßige Lagerstätten abgebaut, auf tiefe Reserven zugegriffen und ein hochhaltiges Endprodukt produziert werden.

 

Was ist Ihre Strategie für das Projekt Milestone in Saskatchewan?

Unsere Strategie ist einfach. Wir verfügen über eine Tier-1-Lagerstätte und verstehen, dass wir durch den Bau des Kalisolungsbergwerks Milestone in Saskatchewan (Kanada) den größtmöglichen Unternehmenswert für sämtliche Beteiligte generieren können. Zur Finanzierung des Baus bei Milestone werden wir einen Partner benötigen, wir beabsichtigen jedoch, weiterhin am Projekt beteiligt zu sein.

Wie wird sich der Kalipreis Ihrer Meinung nach in den nächsten 12 Monaten verhalten?

Wir werden in den kommenden Monaten keinen Rückgang der meisten Agrarrohstoffe sehen. Folglich erwarten wir einen Anstieg der Kalipreise, der jedoch 500 US$ pro Tonne CFR (Waren- und Frachtkosten) nicht übersteigen sollte. Die Fusion von Uralkali und Silvinit wird die Preisgestaltungsmacht der Versorger weiter stärken.

Wann wird Western Potash die Produktion aufnehmen?

Wir erwarten die Kaliproduktion im Jahr 2015 aufnehmen zu können.